Zehn Jahre Löw Industrial Engineering – zehn Jahre Zahlen, Daten, Fakten und vor allem: Begegnungen

Am 24. Juli 2026 wurde bei Löw Industrial Engineering gefeiert: zehn Jahre Unternehmensgeschichte. Gemeinsam mit Familie, Freunden, Nachbarn, ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeitern, Kunden und Netzwerkpartnern blickte Michael Löw auf die Entwicklung seit der Gründung im Jahr 2016 zurück.

Zehn Jahre – das klingt zunächst nach einer Zahl.

Aber bei einem Firmenjubiläum geht es natürlich um mehr als Zahlen.

Es geht um Projekte.
Um Herausforderungen.
Um Entscheidungen.
Um Erfolge.
Und vor allem um Menschen.

 

Der Start am 1. April 2016

Als Michael Löw am 1. April 2016 den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, war noch nicht absehbar, wohin die Reise führen würde.

Der Anspruch war allerdings von Anfang an eindeutig: Unternehmen sollten besser werden – nicht mit Bauchgefühl, Druck oder Geschrei, sondern mit belastbaren Zahlen, messbaren Daten und Fakten.

Und immer mit Respekt vor den Menschen und ihrer Arbeit.

Aus den ersten Projekten entwickelte sich Schritt für Schritt ein breit gefächertes Beratungsportfolio.

Zu den frühen Meilensteinen gehörten der Umbau der Firma Stahlschmidt in Berghausen, das erste Bahnprojekt auf der Zugbildungsanlage der MEG in Schkopau sowie die Multimomentstudien während der Corona-Pandemie.

Gerade die Pandemie stellte dabei besondere Anforderungen. Durch Selbstaufschreibung konnten trotz der räumlichen Distanz Daten erhoben werden. Daraus entstand später ein Personaldimensionierungsmodell für die Bereiche Betrieb, Planung und Leitstelle Plus der DB Regio AG.

Heute reicht die Projekterfahrung von Löw Industrial Engineering über zahlreiche Branchen – von Medizin und Pharma über Logistik, Kunststoff- und Metallverarbeitung, Gießereien und Schmieden bis hin zu Fahrzeugbau, Flugzeugbau, Rüstungsindustrie und Haustechnik.

 

Das Ziel ist dabei immer gleich geblieben:
Prozesse verstehen. Zeiten belastbar bestimmen. Verschwendung reduzieren. Wertschöpfung steigern und stabilisieren.

 

Eine besondere Verbindung: Löw Industrial Engineering und REFA Hessen

Ein besonderer Schwerpunkt des Jubiläums war die Verbindung zu REFA Hessen.

Der Vorstand von REFA Hessen würdigte in seiner Ansprache die langjährige Zusammenarbeit mit Michael Löw und machte deutlich, dass diese Verbindung längst über eine klassische Geschäftsbeziehung hinausgeht.

Viele Stunden wurden gemeinsam über REFA, MTM, Lean Management, Zeitwirtschaft, Prozesse und Unternehmen diskutiert.

Aus diesen Gesprächen entstanden Projekte.

Aus Projekten entstanden Partnerschaften.

Und aus Partnerschaften entstand Freundschaft.

 

Was beide Seiten verbindet, ist dabei nicht nur ein Kooperationsvertrag. Es ist eine gemeinsame Haltung:

Gute Prozesse entstehen, wenn Menschen miteinander arbeiten – nicht gegeneinander.

Dazu gehört die Leidenschaft für Produktivität und Qualität, die Verbundenheit mit dem Mittelstand und die Überzeugung, Wissen weiterzugeben.

 

Besonders treffend fasste der Vorstand von REFA Hessen die Rollen zusammen:

„REFA bringt seit Jahrzehnten Menschen weiter. Michael bringt Unternehmen weiter.“

Genau darin liegt auch die Stärke der Zusammenarbeit.

REFA steht für die Vermittlung von arbeitswissenschaftlichem Wissen und Methoden. Löw Industrial Engineering bringt dieses Wissen in die praktische Unternehmensentwicklung ein.

Die gemeinsame Überzeugung: Beides gehört zusammen.

REFA, MTM, Lean und die ewige Fachfrage

Natürlich gehören zu einer solchen Zusammenarbeit auch fachliche Diskussionen.

 

Wer Michael Löw und die Verantwortlichen bei REFA Hessen kennt, weiß, dass dabei durchaus intensiv über Methoden diskutiert wird – beispielsweise darüber, ob REFA oder MTM im jeweiligen Anwendungsfall den besseren Ansatz bietet.

Die Jubiläumsrede brachte es augenzwinkernd auf den Punkt:

„Die Wahrheit ist wahrscheinlich: Zusammen sind sie unschlagbar.“

Diese Offenheit für unterschiedliche Methoden und Perspektiven ist zugleich ein wichtiger Teil erfolgreicher Beratung.

 

Fachkompetenz weitergeben

Ein wichtiger persönlicher Meilenstein von Michael Löw war die Akkreditierung zum REFA-Berater.

Als REFA-Lehrbeauftragter gibt er sein Wissen darüber hinaus an die nächste Generation weiter.

Damit schließt sich ein Kreis: Methoden werden nicht nur angewendet, sondern auch vermittelt und weiterentwickelt.

Qualität braucht belastbare Prozesse

Eine weitere wichtige Säule ist das ehrenamtliche Engagement in der Deutschen Gesellschaft für Qualität.

Für Michael Löw gehören Qualität und Produktivität untrennbar zusammen:

 

Gute Qualität braucht gute Prozesse – und gute Prozesse brauchen belastbare Daten.

Im Fokus stehen deshalb Prozess-, Führungs- und Datenqualität – mit belastbaren Zahlen, Daten und Fakten.

 

Die Bienen als Vorbild

Und dann gibt es noch die Bienen.

Die Imkerei ist für Michael Löw mehr als ein Hobby. Sie liefert immer wieder interessante Parallelen zur Unternehmenswelt.

Jede Biene erfüllt ihre Aufgabe, arbeitet für das große Ganze und verschwendet möglichst keine Energie.

Drei Dinge stehen dabei besonders im Mittelpunkt:

 

Zusammenarbeit. Vertrauen. Gemeinsames Handeln.

Eigentlich gar keine schlechten Voraussetzungen für erfolgreiche Unternehmen.

 

Zehn Jahre – und viele Menschen

Am Ende der Jubiläumsrede standen deshalb nicht die Projekte und Zertifikate im Mittelpunkt.

Sondern Begegnungen.

Kunden, die Vertrauen geschenkt haben.

Ehemalige Kollegen, aus denen Freunde wurden.

Geschäfts- und Netzwerkpartner, die zu Wegbegleitern wurden.

Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter.

Freunde und Nachbarn.

Und natürlich die Familie.

Auch der Vorstand von REFA Hessen betonte die persönliche Seite der gemeinsamen Geschichte und würdigte insbesondere die Ruhe, Bodenständigkeit und Konsequenz, mit der Michael Löw seinen Weg verfolgt. Er suche nicht den einfachsten, sondern den richtigen Weg – auch wenn dieser über viele Prozessanalysen, Zeitaufnahmen und Workshops führe.

 

Und jetzt?

Die nächsten zehn Jahre werden vermutlich nicht einfacher.

Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Automatisierung werden die Arbeitswelt verändern.

Aber genau deshalb werden belastbare Daten, strukturierte Prozesse und der Mensch im Mittelpunkt weiterhin entscheidend sein.

Löw Industrial Engineering möchte auch künftig für nachhaltige Lösungen, partnerschaftliche Zusammenarbeit und Verbesserungen mit Respekt vor den Menschen stehen.

 

Oder, um es mit den Worten des REFA-Hessen-Vorstandes zu sagen:

Unternehmen besser machen.

 

Auf die nächsten zehn Jahre!

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